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SUDECK
M. Sudeck, Sudeck Erkrankung
Modifizierter und aktualisierter Beitrag aus dem Buch "Ambulante und stationäre Therapie chronischer Schmerzen", herausgegeben von R. Le eser, ärztl. Direktor der Bad Mergen theimer Schmerzkliniken. Enke Verlag Stuttgart (Nov. 1995, 2. Auflage), ISBN 3-432-9932-1 * (Beurteilung im Deutschen Ärzteblatt, Heft 27, 5.7.1996: Ausgereiftes Handbuch der Schmerztherapie mit einem vorzüglichen pharmakologischen Überblick).
Der Begriff "Sudeck" ist eine gebräuchliche Abkürzung für den Morbus Sudeck. Weitere Synonyme (= weitere Bezeichnungen für die gleiche Krankheit): M. Sudeck, Sudeck Erkrankung, Sudeck Syndrom oder auch Sudeck Dystrophie.
In absehbarer Zeit müssen Krankenhäuser ihre jeweiligen Fallzahlen
veröffentlichen, dann kann auch ein Patient erkennen, welche Klinik in
der Behandlung einer bestimmten Kran
kheit die größte Erfahrung hat. Wir gehen schon heute als
Rehabilitationseinrichtung mit gutem Beispiel voran:
Im Jahre 2007 wurden in unserer Klinik 73 Patienten wegen einem
Morbus Sudeck stationär behandelt und in der Ambulanz stellten sich
mehr als 90 Patienten mit dieser Er
krankung vor. Damit dürften wohl bei uns die meisten
Sudeck-Patienten in Deutschland, wahrscheinlich sogar in ganz Europa,
behandelt worden sein, entsprechend groß ist die Erfahrung.
Beim Sudeck (M. Sudeck) liegt eine Algodyst rophie (= schmerzhafte Organstörung), auch als sympathische Reflexdystrophie bzw. CR PS* Ty p I oder Sympathalgie bezeichnet, in ausgeprägter Form vor.
Zu einem Sudeck (M. Sudeck) kann es nach jeder, auch geringer Arm- oder Bein verletzung kommen, aber auch spontan (= von alleine, ohne erkennbare Ursache). Die Pathogenese (= Kran kheitsentwicklung) ist unbekannt.
Die Patienten klagen
über einen diffusen, heftigen
Brennschmerz, ähnlich wie bei einer
Kausalgie
(=
Schmerzen
nach
Nervenverletzung).
Häufig besteht eine
Hyperästhesie
(= gesteigerte
Empfindlichkeit) bis hin zu
Allodynie (=
Berührungsschmerzen
schon bei leichter, normalerweise nicht schmerzhafter
Berührung).
Aufgrund einer Zirkulationsstörung
sind die betroffenen Partien meist bläulich livide verfärbt und ödematös
(= aufgequollen)
verändert. Häufig bemerken die Patienten eine erhöhte Schweißneigung im
betroffenen Körperbereich. Beteiligte
Gelenke versteifen.
Die Art der Gewebsveränderung läßt bei dieser Erkrankung an eine
lokal begrenzte vegetative
(= der Entwicklung u.
Erhaltung des Organismus dienende Stoffwechsel)
Entgleisung denken (Debrunner 1988).Besonders gravierend ist ein
Sudeck (M. Sudeck) im Bereich der
Hand, weil er
dort häufig zu einer Behinderung und damit zur Invalidität führt.
Im Bereich der unteren
Extremität
(=
Bein) tritt der Sudeck
(M. Sudeck)
bevorzugt im Bereich des
Fuß
es auf, seltener ist die
Hüfte oder das
Knie
betroffen.
Sudeck (M. Sudeck) re Hand (1. Stadium) - - - Sudeck (M. Sudeck) am linken Fuß (1. Stadium) (Quelle: Eigene Bilder aus der Klinik) |
Der Sudeck (M. Sudeck, Sudeck Erkrankung) läuft (überwiegend) in drei Stadien ab, wobei aber die Zeitdauer der einzelnen Stadien sehr unterschiedlich sein kann:
1.Akutes Stadium
(Dauer bis zu 3 Monate, in Einzelfällen aber auch erheblich
länger)
Im Vordergrund stehen
Schmerzen,
auch in Ruhe, Schwellung infolge eines Ödems
(=
krankhafte Flüssigkeitsansammlung)
und hochgradige Funktionseinschränkung. Die Haut ist rötlich/bläulich
verfärbt und teigig verändert sowie überwärmt.
2.Dystrophisches
(= durch Mangel- oder Fehlernährung bedingte Störungen und Veränderungen
einzelner Körperteile betreffendes)
Stadium
(Dauer bis zu 6 Monate,
nicht selten auch erheblich länger)
Das Gewebe at
rophiert
(=
schwindet, bildet sich zurück) und
die Schwellung geht zurück.
Schmerzen
lassen nach und die Temperatur im betroffenen Körperbereich ist
herabgesetzt.
3.Stadium der
Atrophie
(ab 6 Monate nach
Kran
kheitsbeginn, teilweise aber auch erst nach 12-15 Monate
einsetzend)
Knochen und
Weichteile sind
at
rophiert
(=
haben sich zurückgebildet), auch die
Muskeln,
beteiligte
Gelenk
kapseln sind geschrumpft. Es besteht eine deutliche
Bewegung
seinschränkung. Die Haut ist dünn, blaß, beteiligte
Knochen sind
entkalkt (seitenvergleichendes Röntgenbild!).
Wie wird die Diagnose eines Sudeck (M. Sudeck)
gestellt?
Behandlung des Sudeck (M. Sudeck, Sudeck
Erkrankung):
Vorweg sei klipp und klar gesagt, ein Sudeck ist eine (schwerwiegende) Schmerzkrankheit und kann deshalb optimal nur von einem erfahrenen Facharzt mit der Zusatzbezeichnung "Spezielle Schmerztherapie" bzw. in einer schmerz therapeutisch anerkannten Klinik behandelt werden. Meist kommt man aber um die weiter unten beschriebenen, kontinuierlichen Nervenblockade techniken nicht herum, was aber nur stationär in einer Schmerzklinik mit entsprechender Erfahrung möglich ist.
1) Systemisch (= den Gesamtorganismus betreffende) medikamentöse Behandlung:
· Im akuten Stadium ist Kortison hilfreich, so. z.B. Metylprednisolon über 4-5 Tage 80 mg, dann über 2 Wochen wieder ausschleichen. Zuvor muß allerdings eine "echte" En tzündung
·
Trizyklische
Antidepressiva
(= Mittel gegen die
Depression, u.a. aber auch beim M. Sudeck hilfreich).
Ganz wichtig ist, daß der Patient über eine solche Verordnung aufgeklärt
werden muß, denn damit soll primär nicht seine Psyche
behandelt werden, sondern diese Medikamente wirken auch schmerzlindernd, in
dem sie den Serotonin (= ein Gewebshormon)/ Noradrenalin
(= Hormon des Nebennierenmarks)
Re-uptake (=
Wiederaufnahme) hemmen und
somit der Schmerzentstehung entgegenwirken und auch zu einer
Schmerzdistanzierung führen.
Empfehlung: Amitriptylinund Clomipramin, bis zu 150 mg/Tag.
· Der M. Sudeck spricht häufig auf Antiepileptika (= Mittel gegen die Fallsucht, u.a. aber auch bei M. Sudeck hilfreich) an (Tremount-Lukats et al. 2000). Als wichtigste Medikamente aus dieser Gruppe gelten heute Gabapentin und Pregabalin. Die Aufdosierung kann relativ rasch erfolgen, je nach Toleranz).
· Die generelle Empfehlung direkter Schmerzmittel ist schwierig, da die Ansprechbarkeit sehr individuell ist. Es sollte deshalb zuvor eine Analgetika austestung erfolgen. Meist kommt man aber um die Verordnung zentral (= im Gehirn / Rücken mark) wirkender Analgetika (= Schmerzmittel) nicht herum.
· Auch die Gabe von Calcitonin (= ein Gewebshormon) soll bei M. Sudeck günstig sein, die Studienlage hierzu ist aber nicht eindeutig und uns hat die Wirkung nicht überzeugen können.
· Schließlich wäre noch Phenoxybenzamin zu nennen (Thoden 1987), wir haben aber bisher noch keinen eindeutigen positiven Effekt gesehen, dafür aber nicht unerhebliche Nebenwirkungen.
In der Literatur wird darüber
hinaus die Gabe von Bisphosphonaten empfohlen (Varenna M, et al
2000). Medikamente aus dieser Gruppe werden u.a. auch zur Behandlung der
Osteoporose
verwendet. Aber: Die amerikanische
Arzneimittelagentur FDA erinnert in einem Warnhinweis Ärzte daran, dass es unter
der Therapie mit Bisphosphonaten zu schweren Schmerzen im Bewegungsapparat
kommen kann. Die europäische Arzneimittelagentur EMEA überarbeitet derzeit die
Sicherheitshinweise einmal zu den kardiovaskulären Risiken von Bisphosphonaten
und dann zur Gefahr von Kiefernekrosen.
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/newsdruck.asp?id=30986(Jan.
2008)
Bereits 2004 wurde die Wirkung von
Bisphosphonate bei C
RPS I untersucht (Ruhr-Universität Bochum): Es zeigte sich
weder eine Reduktion des Dauerschmerzes noch eine Verminderung der
Schmerzattacken hinsichtlich Anzahl, Dauer und Intensität...... Die
Schmerzreduktionen durch Bisphosphonate bei C
RPS I-Patienten in anderen Studien
könnten durch die im Frühstadium der Erkrankung wahrscheinlich häufig
auftretenden Spontanremissionen zurückzuführen sein.
2) Lokale (= örtliche) medikamentöse Therapie bei Sudeck:
· Fettige DMSO (Dimethylsulfoxid) - Creme, 4 mal /Tag aufgetragen (Zuurmond WW, 1996).
3) Therapeutische Lokalanästhesie
Die konsequente
Anwendung der therapeutischen Lokalanästhesie
(=
Behandlung mit einem örtlichen
Betäubungsmittel) führt beim
Sudeck zu beachtlichen Erfolgen.
Für den Bereich der
Arme haben sich
engmaschig wiederholte
Stellatumblockade
n (= Betäubung
des
Ganglion stellatum,
eine vegetative Schaltstelle im seitlichen Halsbereich) bewährt, optimal in
kontinuierlicher Form mit Katheter**.Die
Stellatumblockade
kann auch als
GLOA
(=
ganglionäre
Opioidanalgesie)
durchgeführt werden, Nachteil dieser Methode ist aber, daß kaum ein
durchblutungsfördernder Effekt eintritt.
Auch die
kontinuierliche Blockade des Plexus brachialis mit Katheter**
ist sehr hilfreich (und auch risikoärmer als Stellatumblockaden), zumal das
Nerven
geflecht des
Arm
es reich an vegetativen Fasern ist, so daß es neben der erwünschten
Hemmung der Nozizeption
(=
Schmerzreizleitung)
Im Bereich der Beine (einschließlich Hüfte) kommen bei dieser Erkrankung ebenso kontinuierliche Blockadetechniken** zur Anwendung:
· Hüfte: Kontinuierliche Blockade des P lexus lumbal is mittels N. femoralis Katheter**
·
Oberschenkel,
Knie
· Unterschenkel (hinten und außen) sowie Fuß: Kontinuierliche Blockade des N. ischiadicus**
Auch die
Nerven
femoral
is und
ischias bzw. ischiad
icus führen vegetative Fasern, so
daß die erwünschte
Sympathikolyse
(=
gefäßerweiternde und damit durchblutungssteigernde Wirkung) ebenfalls eintritt.
Als nächst höhere Therapiestufe bietet sich dann die kontinuierliche
peri(epi)durale
(=
rückenmarknahe) Blockade
mit Katheter** an.
Der Sudeck erfordert eine längerfristige
Blockadebehandlung (mindestens 2 bis 3 Wochen).
Begleitend hat sich auch eine Infusionsserie mit Lidocain 2% (= ein mittellang wirkendes, örtliches Betäubungsmittel) als hilfreich erwiesen. Dabei werden unter Pulskontrolle (Monitor) in aufsteigender Dosierung jeweils 50, 100 u. 150 mg gelöst in 200 ml Kochsalz 0,9% mit Hilfe einer Infusionspumpe (z.B. Infusomat) innerhalb eine Stunde verabreicht, wobei sicherheitshalber ein Abstand von 24 Stunden zwischen den einzelnen Infusionen eingehalten werden sollte.
Man kann Lidocain auch serienmäßige mittels intraarterieller Injektionen (= Spritzen in eine Schlagader) in die A. femoralis (= Beinschlagader) oder A. brachialis (= Schlagader des Armes) verabreichen, so z.B. 2-3 mal täglich 1-1,5ml (= 20-30 mg) im Abstand von 8-12 Stunden über 10 Tage. Dabei gelangt das örtliche Betäubungsmittel in die sog. Endstrombahn und führt dort zu der gewünschten Gefäßerweiterung (Sympathi kolyse) bei gleichzeitiger Schmerzlinderung. Selbst wenn die Blutader nicht genau getroffen wird, tritt trotzdem eine gefäßerweiternde Wirkung ein, da um das Blutgefäß herum sympathische (= Teil des unwillkürliche Nervensystem betreffende) Nervenfasern verlaufen. So wird z.B. in der Neuraltherapie aus diesem Grunde bewußt um das Gefäß herum infiltriert.
Manche Autoren empfehlen sog.
Sympathikus-Blockaden mit Guanethidin. Der Wirkstoff findet auch zur
Behandlung eines Bluthochdrucks Verwendung. Der Wirkmechanismus beruht auf
der Verminderung der Freisetzung des Botenstoffs Noradrenalin aus den
Endigungen der Nervenzellen. Vorteil dieser intravenösen Blockademethode
(= das
Medikament wird in ein zum Herzen zurückführendes Gefäß eingespritzt, wobei
aber z.B. der Arm vorübergehend abgestaut wird)
ist, daß die Wirkung bis zu 72 Stunden
anhalten kann. Nachteil ist das gegenüber den Nervenblockaden deutlich
erhöhte Behandlungsrisiko. Teilweise berichten die Patienten auch über
zusätzliche Schmerzen.
Eine Wirksamkeit von peripheren intravenösen Guanethidinblockaden ist in
einer Metaanalayse (=
Zusammenfassung von
Primär-Untersuchungen)
allerdings nicht nachgewiesen.
Auch die deutsche Gesellschaft für Physikalische Medizin und Rehabilitation
führt zur Behandlung
Nervenblockaden
mit
Betäubungsmittel
auf (http://www.uni-duesseldorf.de/awmf/ll-na/036-006.htm).
4) Andere, zusätzliche Maßnahmen zur Therapie des M. Sudeck (Sudeck Erkrankung):
· Akupunktur (Schmerzakupunktur)
· Als physikalische Therapiemaßnahme eignet sich bei dieser Erkrankung die Ultraschallbehandlung (Thomalske 1991).
· Auch eine Magnetfeldtherapie (pulsierende Signaltherapie) kann sehr hilfreich sein, gleiches gilt für die Hochtontherapie.
·Ganz wichtig sind beim Sudeck therapiebegleitend intensive krankengymnastische Übungsbehandlungen (auch Lymph drainagen) und eine funktionelle Ergotherapie. Die krankengymnastische Übungsbehandlungen dürfen aber nicht schmerzhaft sein, weil sich sonst die Blutgefäße zusammenziehen und damit die lokale Stoffwechselstörung begünstigt wird. Optimal ist die Krankengymnastik, wenn durch die eben beschriebene Blockadebehandlung die Schmerz reizleitung weitgehend ausgeschaltet wird.
·Hypnoide (= bewußtseinsverändernde) Verfahren wie autogenes Training oder progressive Relaxation nach Jakobson aber auch ein Schmerzbewältigungstraining sind eine sinnvolle Ergänzung der Gesamtstrategie.
Neuerdings führen wir bei einem Sudeck im Bereich der unteren Extremitäten (= Beine) zusätzlich mit gutem Erfolg die SynOpsis Therapie durch. Die Unterschenkel des Pat. befinden sich dabei in einem mit Wasser gefüllten Gefäß. Über einen Computer werden der Flüssigkeit Schallwellen einer bestimmten Frequenz pulssynchron (= in Ahängigkeit vom Pulsschlag) zugeführt. Es handelt sich dabei um ein sog. syncardiales (= im gleichen Rhythmus) Gefäßtraining. Über eine Verbesserung der Durchblutung wird der lokal (= örtlich) gestörte Stoffwechsel optimiert. Mehr über diese Therapie erfahren Sie hier: www.1-avk.de (einfach anklicken).
Bestehen chronische Schmerzen bei M. Sudeck längerfristig, so ist davon auszugehen, daß bereits ein Chronifizierungsgrad II oder III (Mainzer Stadieneinteilung) vorliegt. In diesen Fällen sind rein somatische (= körperliche) Schmerzbehandlungen kaum mehr ausreichend, sondern es müssen zusätzlich psychologisch /psychotherapeutische Interventionen erfolgen, hilfreich ist auch ein psychologisches Schmerzbewältigungstraining.
Erläuterungen:
**
Bei der sog. kontinuierlichen Blockade eines Nerven mit Katheter wird der
dünne Kunststoffschlauch vorübergehend dicht an Nervengeflechte bzw. den
betroffenen Nerven eingepflanzt. Die Einpflanzung erfolgt durch eine
handelsübliche Kanüle hindurch, es muß also nicht “aufgeschnitten” werden.
In der Folge wird über diesen Katheter mehrmals täglich, jeweils nach
Abklingen der vorangegangenen Dosis, das das
Lokalanästhetikum
(=
örtliches Betäubungsmittel)
völlig schmerzlos nachgespritzt. In bestimmten Fällen kann zur Verabreichung
des örtlichen Betäubungsmittels durch den Katheter hindurch auch eine kleine
Pumpe angeschlossen werden. Das
örtliche Betäubungsmittel wird bei dieser Behandlung so dosiert, dass
die grobe Kraft erhalten bleibt (bei gleichzeitiger Hemmung der
Schmerzreizleitung), damit begleitend krankengymnastische Übungsbehandlungen
möglich bleiben bzw. durch die Hemmung der Schmerzreizleitung überhaupt erst
erst in größerem Umfang möglich werden.
Dass die schmerzlindernde Wirkung i.d.R. über die eigentliche
Behandlungszeit hinaus anhält, ist u.a. darauf zurückzuführen, daß bei
dieser Blockadebehandlung auch die sog. vegetativen Nerven betroffen sind,
woraus eine sehr deutliche Durchblutungssteigerung und damit Optimierung des
lokalen (=
örtlichen) Stoffwechsels (besonders
wichtig beim M. Sudeck) resultiert.
Nach neueren Erkenntnissen vermag diese intensive Blockadetherapie das sog.
Schmerzgedächtnis löschen, auch bei Schmerzen aufgrund einer Sudeck
Erkrankung.
Eine solche intensive Blockadebehandlung ist aber nur in einer speziellen
Klinik (Schmerzkliniken)
durchführbar.
Die Klinik im Film - Zu einem 3-min. Fernsehbeitrag über Schmerzbehandlungen gelangen Sie hier (einfach anklicken).
Hier
(einfach anklicken) gelangen Sie zur E-Mail einer Patientin, die mit den beschriebenen
Methoden behandelt wurde und
lesen Sie diesen Brief eines Tennisspielers,
dessen Sudeck ebenfalls erfolgreich behandelt werden konnte:
www.sudeck.org/anhang-5 .
Jetzt noch
gute Nachrichten für alle SchmerzpatientenSozialgerichte stärken die Rechte von Schmerzpatienten gegenüber den Rentenversicherungen. Danach hat ein Schmerzpatient ein Recht darauf , in einer schmerztherapeutischen Klinik behandelt zu werden. Hier gelangen Sie zu einem 1. Urteil (Sozialgericht Kassel) (Pressemitteilung dazu: http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=051207009&phrase=schmerzklinik) Mittlerweile gibt es diesbezüglich zwei weitere Urteile, so vom Landessozialgericht Hamburg: www.schmerzklinik.com/sozialgericht2 (Pressekommentar dazu: https://www.pressetext.at/pte.mc?pte=070710027&phrase=Schmerzklinik) und vom Sozialgericht Köln erging eine entsprechende, einstweilige Verfügung in nur 23 (!!) Tagen: www.schmerzklinik.com/sozialgericht3.
Das Bundesministerium für Gesundheit teilt auf der Web-Seite http://www.die-gesundheitsreform.de/gesundheitssystem/themen_az/infoblaetter/rehabilitation/index.html?param=st mit, dass alle gesetzlich Krankenversicherte mittlerweile einen Rechtsanspruch auf eine Rehabilitation haben und sich ihre REHA-Klink sogar selbst aussuchen dürfen.
Führen Krankheiten, also auch chronische Schmerzen, nicht zu einer Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit, so ist laut dem zuständigen Bundesministerium die Krankenkasse selbst Kostenträger und nicht die Rentenversicherung. Auch sei die Krankenkasse selbst Kostenträger, wenn eine Behinderung oder eine Pflegebedürftigkeit droht. Quelle: http://www.die-gesundheitsreform.de/gesundheitssystem/themen_az/infoblaetter/rehabilitation/index.html?param=st
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kusB& Aktualisiert >08.03.2008> www.sudeck.org
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